Berufspatenschaften

Mut und Perspektiven für die Zukunft!

Berufspatenschaft_web

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Im Projekt „BiQ – Berufsorientierungspaten im Quartier“ engagieren sich ehrenamtliche Berufspaten für Menschen, die Unterstützung bei der beruflichen Orientierung und bei der Arbeitssuche benötigen. Besonders Geflüchtete, Menschen mit Migrationshintergrund und Alleinerziehende stehen vor der Herausforderung, einen qualifizierten Abschluss zu erlangen und den Einstieg ins Berufsleben zu meistern. Aufgrund vieler Hemmnisse ist es für diese Zielgruppen sehr schwer, die ersten Hürden auf dem Weg in die Arbeitswelt zu meistern.

Hier wollen die Berufspaten unterstützen und helfen!

Ihre Aufgaben sind vielfältig. In der Berufspatenschaft bespricht man die aktuelle Situation, die Qualifikationen und Erfahrungen. Man überprüft gemeinsam die vorhandenen Bewerbungsunterlagen und sucht nach passenden Einstiegsmöglichkeiten: z.B. Hospitationen, Praktika, Bundesfreiwilligendienst oder man verfasst Bewerbungen für geeignete Arbeitsstellen. Im Rollenspiel bereitet man sich auf ein Vorstellungsgespräch vor. Die Berufspaten können eigene Netzwerke aktivieren oder den Zugang zu Fachstellen eröffnen.

Die Patenschaft motiviert die Arbeitsuchenden, Mut zu fassen und einen erfolgreichen Einstieg ins Arbeitsleben zu meistern.

Sie arbeiten gern in Ihrem Beruf und wollen die Begeisterung weitergeben?Oder Sie haben ein spannendes Arbeitsleben hinter sich und wollen anderen Menschen helfen, im Beruf Fuß zu fassen? Sie möchten Ihre freie Zeit in eine sinnvolle Aufgabe investieren?

Dann sind Sie bei uns richtig! Sie werden Freude haben, mit neuen interessanten Menschen zusammen zu kommen und in wichtigen Lebensfragen zu begleiten.

Lesen Sie hier, wie eine Berufspatenschaft aussehen kann:

„Aus dem Leben eines Berufspaten“

Im März 2015 endete meine Anstellung bei einem Bildungsträger in Halle. Das bedeutete noch 6 Monate ALG I bis zum Renteneintritt im Oktober. Was tun mit der vielen Freizeit und dem Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden? Ein Artikel der Freiwilligen-Agentur in der MZ mit dem Titel „Suchen Berufspaten im Rahmen eines Bundesfreiwilligendienstes“ machte mich neugierig.

Dann ging es ganz schnell, und ich startete nach einem Kennlerngespräch in meinen BFD. Nun war ich nicht nur Berufspate, sondern unterstützte auch die Projektleiterin.

Hilfreich war, dass gleich meine erste Patenschaft ein voller Erfolg wurde. Nina kam Anfang 2016 ins Projekt und suchte Unterstützung, um Erzieherin zu werden. Die junge Frau wusste, was sie wollte und war sehr aktiv, um ihr Ziel zu erreichen. Im Rahmen des Projektes konnten wir ein Praktikum in einer Kita organisieren, Termine beim Jobcenter gemeinsam wahrnehmen, bei Formalitäten zur Finanzierung der Ausbildung unterstützen und beim Erstellen der Bewerbungsunterlagen helfen. Außerdem gab es Gespräche bei Bildungsträgern, so dass Anfang August die Ausbildung starten konnte. Nina ist zurzeit im 2. Ausbildungsjahr.

Es folgten noch viele Patenschaften mit sehr unterschiedlichen Verläufen. „Erfolg“ und „Misserfolg“ wechselten sich ab, aber auch nicht so erfolgreiche Patenschaften haben mir Erfahrungen gebracht, aus denen wir gelernt haben.

Aus meinem Engagement als Berufspate kann ich sagen, dass auch vermeintliche Misserfolge einen Schritt vorwärts bedeuten können und ein Perspektivwechsel oft die bessere Alternative ist – manchmal auch erst auf den zweiten Blick.

Armin Trautwein, ehrenamtlicher Berufspate

Ansprechpartner*innen:

Marina Zubchenko-Fritzsche, Projektleiterin
Karen Leonhardt, Projektmitarbeiterin

Im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier – BIWAQ“

BIWAQ

 

 

Im Rahmen des Gesamtprojektes „ARBEITsPLATTE“

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Gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und den Europäischen Sozialfonds.

BMIBH ESF EU Zukunft

 

 

 

Unsere Kooperationspartner: Stadt Halle (Saale), SPI GmbH, Halle-Neustadt e.V.