Bürgerpreis „Der Esel, der auf Rosen geht“ 2022

Einsendungen bis zum 29. April möglich

8. Februar 2022

Die Auszeichnung für Engagierte der Region wird auch in diesem Jahr wieder verliehen. Damit ehren die Mitteldeutsche Zeitung, das Neue Theater und die Volksbank Halle Menschen aus Halle und dem Umland.

Ab sofort können wieder Menschen vorgeschlagen werden, die sich engagiert für das Allgemeinwohl einsetzen – egal wie und wo und ob alleine oder in einem Verein oder einer Organisation. Einzige Bedingung: Das Engagement ist in Halle oder dem Saalekreis. Ehrenamtliche können sich jedoch nicht selbst vorschlagen.

Es sind Tausende Menschen, die sich in Halle und dem Saalekreis für andere in ihrer Freizeit einsetzen: Trainingsleiter, Rettungskräfte, Menschen, die in Kindergärten vorlesen oder beispielsweise Migranten beim Zurechtfinden in der neuen Heimat helfen. Alle verdienen dafür größte Anerkennung. Stellvertretend für diese Engagierten zeichnen die Mitteldeutsche Zeitung, das Neue Theater und die Volksbank Halle auch in diesem Jahr wieder Ehrenamtliche mit dem Bürgerpreis „Der Esel, der auf Rosen geht“ aus.

Einsendungen bis zum 29. April möglich

Der Preis „Der Esel, der auf Rosen geht“ wird in fünf Kategorien vergeben. Es werden drei Bürgerpreise für Einzelpersonen ausgelobt, zudem der Preis der Initiator:innen und der Jury. In der Jury, die über die Preisträger:innen entscheidet, sitzen Vertreter:innen aus der Stadtgesellschaft, von der Politik bis zur Wirtschaft und dem Gemeinwesen.

Bis zum 29. April können bei der Mitteldeutschen Zeitung per Mail an saalekurier@mz.de Vorschläge für die Preise eingereicht werden. Wenn Sie Personen oder Gemeinschaften kennen, die sich durch besonderes Engagement für ihre Mitmenschen einsetzen, dann senden Sie die Namen und Kontaktdaten des Nominierten mit einer Kurzbeschreibung per Mail an die MZ.

Bitte geben Sie in der Nachricht die vollständigen Kontaktdaten (Name, Adresse, E-Mail, Telefonnummer) der nominierten Person an und beschreiben Sie, aus welchem Grund Sie diese für den Bürgerpreis vorschlagen.

In diesem Jahr soll der Preis der Jury an eine Person oder Initiative gehen, die sich durch besonderen Einsatz in der Corona-Pandemie hervorgetan hat. Auch dafür können Vorschläge eingereicht werden.

Auf einer festlichen Gala am 1. Juli im Neuen Theater werden die Preisträger:innen verkündet. Zu diesem Abend werden alle Nominierten eingeladen – Sieger:innen sind schließlich alle.

Name des Bürgerpreises erinnert an alte Sage

Die Auszeichnung findet seit 2003 statt. Der Name des Bürgerpreises leitet sich von einer Sage ab, nach der Kaiser Otto einst die Stadt Halle besuchen wollte. Die Straßen, auf denen er kommen sollte, waren festlich mit Rosenblättern geschmückt, wie es damals für einen vornehmen Gast üblich war. Doch gerade an diesem Tag trat die Saale über die Ufer und der Kaiser wählte notgedrungen einen anderen Weg zum Marktplatz. Da kam ahnungslos ein Müllerbursche mit einem Esel daher und nahm eben den mit Blumen bestreuten Weg, auf dem eigentlich der Kaiser hätte kommen sollen. Etliche Bürger klatschten den beiden spontan Beifall und begrüßten Müllerbursche und Esel herzlich – eben wie einen Kaiser. Der Eselsbrunnen am Alten Markt erinnert an diese Sage.