Engagiert für Demokratie – Herausforderung und Perspektiven in Ostdeutschland

Beitrag von Olaf Ebert im BBE Newsletter

29. November 2018

Aufgrund der spezifischen Transformationserfahrungen nach 1990, der Alternativlosigkeit, mit der das westliche System nach der Wiedervereinigung propagiert wurde, und der Folgen schmerzhafter ökonomischer und kultureller Verwerfungen, ist das Vertrauen in die Demo-kratie seitens vieler ehemaliger DDR-Bürger*innen nicht gewachsen1, sondern durch indivi-duelle Krisenerfahrungen vielfach erschüttert. Viele fühlen sich immer noch oder inzwischen wieder als »Bürger*innen zweiter Klasse«. Dies zeigen die Pegida-Bewegung, die Wahlerfol-ge der AfD in Ostdeutschland und die rechtspopulistischen, teilweise auch rechtsextremen Einstellungen unter ihren Sympathisant*innen. Solche menschenfeindlichen Einstellungen sind in der Bevölkerung der ostdeutschen Flächenländer stärker verbreitet als in West-deutschland.2
Durch wachsende soziale Ungleichheit, empfundene Ungerechtigkeiten sowie Bildungs- und Chancenbenachteiligung wächst die Spaltung in unserer Gesellschaft, fehlt der Zusammen-halt und das Vertrauen in die Demokratie.

In Anbetracht dieser Entwicklungen, meiner eigenen Erlebnisse als in der DDR geborener, zur Wendezeit für Freiheit und Demokratie engagierter Jugendlicher sowie meiner beruflichen Erfahrungen aus den letzten 20 Jahren Demokratie- und Engagementförderung in Sachsen-Anhalt stellt sich mir die Frage: Welchen Beitrag kann bürgerschaftliches Engagement zur Stärkung der Demokratie tatsächlich leisten? …

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