Freiwillige werden Multiplikator*innen

Qualifiziert engagiert in der Integrationsarbeit

10. Januar 2020

 

 

 

 

 

 

Was ist eigentlich Transkulturalität? Welche Formen von Diskriminierung gibt es? Wie können Konflikte konstruktiv beigelegt und genutzt werden? Wie kann ich mich auf meine Stärken konzentrieren und was hat Empowerment mit Widerstand zu tun?

All diese Fragen und noch viele mehr wurden im Projekt „Qualifiziert engagiert in der Integrationsarbeit“ der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V. beantwortet. Die Schulungsreihe, welche durch das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat finanziert wurde, widmete sich dem Themenschwerpunkt „Konfliktmanagement und Bekämpfung struktureller Diskriminierung im Alltag“. An fünf eintägigen Schulungen haben Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte verschiedener Altersgruppen teilgenommen. Die Teilnehmenden engagieren sich als Sprachmittelnde für Geflüchtete, in Kindereinrichtungen oder in einem Begegnungscafé. Im Rahmen dieser Tätigkeiten setzen sie sich für ein weltoffenes und demokratisches Halle ein und gestalten die Gesellschaft, in der sie leben, aktiv mit.

Insgesamt 47 Personen haben an den Schulungen teilgenommen. Ihr neu erworbenes Wissen tragen sie in ihre Einsatzorte, Familien und Freundeskreise weiter. Ermutigen weitere Personen an sich und die eigenen Stärken zu glauben, sich gegen Diskriminierung und für ein vielfältiges und friedvolles Miteinander einzusetzen.