Multiplikator*innenschulung: Diskriminierung – Nachdenken über ein gesellschaftliches Problem

Wann: 27. November 2019
09.00 – 15.00 Uhr

Wo: SeminarLaden der Freiwilligen-Agentur
Waisenhausring 1b
Halle (Saale)

Inhalt der Veranstaltung

Das Seminar beschäftigt sich mit dem Thema Diskriminierung. Wir sprechen über persönliche Erfahrungen, z.B. wie es ist, als Frau, als Mensch mit dunklerer Hautfarbe oder als jemand, der „anders“ ist, diskriminiert zu werden. Es werden aber auch eigene Rollen kritisch beleuchtet und gemeinsam Strategien gegen Diskriminierung entwickelt. Mit Diskriminierung machen alle Menschen unterschiedliche Erfahrungen. Jeder Mensch ist in verschiedenen Kontexten Machtverhältnissen ausgesetzt, die einerseits Privilegien ermöglichen, aber auch Benachteiligung manifestieren.

In diesem Seminar werden zunächst verschiedene Formen von Diskriminierung theoretisch erarbeitet. Mit aktiven Methoden soll ein Bewusstsein geschaffen werden, welche Machtverhältnisse eine zentrale Rolle spielen (Rollen- und Planspiel). Zudem soll eine persönliche Auseinandersetzung mit eigenen Privilegien sowie Machtkategorien angeregt werden. Die Teilnehmer*innen beschäftigen sich mit sozialer Prägung und sozialen Rollen. Methodisch stehen hier die persönliche Reflektion, die theoretische Vermittlung und die Entwicklung von Handlungsstrategien gegen Diskriminierung im Fokus.

Referent: Akinola Famson, Bund für Antidiskriminierungs- und Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland (DBD) e.V.

Zielgruppe: Die Schulungen richten sich an interessierte Menschen aus Halle und Umgebung, die sich aktuell ehrenamtlich in der Integrationsarbeit engagieren oder sich durch eine Schulung aktiv darauf vorbereiten wollen. Grundsätzlich sind die Schulungen offen für alle volljährigen Personen, eine Altersobergrenze existiert nicht. Insbesondere angesprochen sind Menschen, die eine Schlüsselrolle bei der Erreichung neuer Zielgruppen von Ehrenamtlichen einnehmen und ihr erworbenes Wissen an diese weitergeben. Die Schulungen sind offen für Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte und so konzipiert, dass Nicht-Deutschmuttersprachler*innen ihnen folgen können.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „Qualifiziert engagiert in der Integrationsarbeit“ statt, welches über das Bundesministerium des Inneren gefördert wird.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

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