Engagiert in der Ukrainehilfe: Umgang mit Traumata bei Geflüchteten

Wann: 21. Juni 2022
17.00 – 18.30 Uhr

Wo: Online-Veranstaltung
Teilnahme per PC, Laptop, Tablet & Co.
Halle

Inhalt der Veranstaltung

Seitdem die ersten Geflüchteten aus der Ukraine Deutschland erreichten, entstand auch in Halle eine große Welle der Hilfsbereitschaft.

Viele Hallenser:innen haben Schutzsuchende bei sich aufgenommen, haben Wohnungen ausgestattet, Sprachmittlung übernommen oder Familien beim Ankommen in der Saalestadt begleitet und tun dies noch immer. Neben organisatorischen Fragen stellt sich jedoch auch die Herausforderung mit den Erfahrungen und deren Folgen für die geflüchteten Personen umzugehen.

Die Veranstaltung richtet sich an Personen, die im Rahmen ehrenamtlicher Tätigkeit mit Geflüchteten in Kontakt kommen oder dies vorhaben. Geflüchtete, die in Deutschland Schutz suchen, sind in der Regel Überlebende traumatischer Situationen, die in Verbindung mit Krieg, Gewalt und traumatischen Verlusten erlitten wurden. Dies stellt eine massive Belastung dar und geht mit einem hohen Risiko für die Entwicklung komplexer psychischer Traumafolgestörungen einher.

Die Hallesche Psychotherapeutin Fr. Dr. Ahrens-Eipper wird in einer Online-Veranstaltung einen Überblick darüber geben, was Traumata sind, wie Helfende damit umgehen können und wann professionelle Hilfe hinzugezogen werden sollte.

Referentin: Dr. Sabine Ahrens-Eipper

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Hilfe für Geflüchtete – gut gestärkt im Engagement“, welche kurze Fortbildungs- und Austauschangebote für Freiwillige anbietet, die sich für Geflüchtete aus der Ukraine engagieren.

Die Veranstaltung findet über das Tool zoom statt. Den Einwahllink erhalten Sie nach der Anmeldung.

Anmeldung:

Bitte melden Sie sich bis 19.06.2022 an.

Kontakt für Rückfragen:

Freiwilligen-Agentur Halle
Ann Borgwardt
ann.borgwardt@freiwilligen-agentur.de

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