Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation

Freiwilligen-Agentur unterstützt die Bewerbung der Stadt Halle als zukünftiger Standort

28. Oktober 2022

Die Stadt Halle (Saale) bewirbt sich als Bundesstandort für das künftige „Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation“. Das Zukunftszentrum soll neues Wissen zu gesellschaftlichen Transformationen durch Forschung und Dialog generieren und dieses sicht- und erlebbar machen, um für aktuelle und künftige Transformationen zu lernen. Es soll eine Ausstrahlung in Deutschland und in mittel- und osteuropäische Nachbarländer haben und dafür vielfältige Kooperations-, Dialog- und Kommunikationsformate anbieten.

Die Freiwilligen-Agentur unterstützt die Bewerbung für das Zukunftszentrum.

Christine Sattler, Geschäftsführerin der Freiwilligen-Agentur, ist Botschafterin für das Zukunftszentrum und sagt:

„Halle punktet mit einem starken Netzwerk zivilgesellschaftlicher Organisationen, die sich für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Zukunftsgestaltung stark machen. Mit einem Zukunftszentrum in Halle kann dieses vielfältige und kreative Potenzial, die Lebendigkeit und der Mut für Veränderungen deutschland- und europaweit ausstrahlen. Dafür möchten wir uns als Freiwilligen-Agentur gemeinsam mit vielen Partnern in einem Zukunftszentrum Halle einsetzen.“

Weitere Informationen der Stadt Stadt Halle (Saale)

Warum Halle? „Es ist ein Ort, der eigene Transformationserfahrungen hat, kulturelle und künstlerische Kreativität aufweist und Teil einer international wie interdisziplinär ausgerichteten Wissens- und Forschungslandschaft ist“, sagt Bürgermeister Egbert Geier.

Was genau investiert die Bundesregierung in den künftigen Standort?

Bekäme Halle den Zuschlag, soll das Zukunftszentrum auf dem Areal an der Volkmannstraße in unmittelbarer Nähe zum Riebeckplatz entstehen. Ziel der Bundesregierung ist es, 2023 einen Architekturwettbewerb auszuloben und 2026 mit dem Bau zu beginnen. Die Eröffnung ist für 2028 geplant. Der Bund investiert in den Neubau inklusive Planung und Ausstattung bis zu 220 Mio. Euro zuzüglich 45 Mio. Euro Betreiberkosten. 200 Arbeitsplätze als Bundesbedienstete sollen entstehen. Es wird mit bis zu 1 Million Besucherinnen und Besucher pro Jahr gerechnet. Die Bruttowertschöpfung wird auf 100 Mio. geschätzt.

Worum geht’s bei dem Zukunftszentrum?

Die Bundesregierung will nach 32 Jahren deutsche Wiedervereinigung die erlebten Transformationserfahrungen sichtbar und erlebbar machen mit einem künftigen Ort für Dialog und Begegnung, um Kultur zu erleben mit einem Galerie- und Veranstaltungszentrum sowie einem Ort des Forschens mit einem Wissenschaftsinstitut.

Mit welchem Ziel?

Zusammenhalt in der Gesellschaft durch Perspektivwechsel, Erfahrungsaustausch und Reflexion stärken · Herausforderungen der kommenden Jahre und Jahrzehnte meistern · als kreativer Ort persönliche Begegnung, Wissensaneignung, kritische Debatten, Auseinandersetzung und bürgerschaftliche Partizipation fördern · wissenschaftliche und kulturelle Aufarbeitung der Lebensleistung der Ostdeutschen aufzeigen · Erinnerungskultur pflegen, um demokratische Bestrebungen in Ost- und Mitteleuropa vor der deutschen Wiedervereinigung anzuerkennen und zu würdigen · durch gegenseitiges Verständnis den Zusammenhalt in Deutschland fördern · europäische Perspektive und damit Zusammenarbeit, Zusammenhalt und Zustimmung für Europa stärken

Es gibt viele gute Gründe für den künftigen Standort in Halle (Saale):

  • Stadt in Ostdeutschland · zentrale Lage in Deutschland und Mitteleuropa mit internationalen Kontakten in ganz Europa · zentraler Standort in der Stadt · Freizeit- und Kulturangebote zu Fuß zu erreichen · Verfügbarkeit und Baufreiheit des geplanten Standortes am Riebeckplatz gegeben · hervorragende verkehrstechnische Anbindung · Hotelbetten und Übernachtungsmöglichkeiten in ausreichender Menge vorhanden · Region der Transformation und des Strukturwandels in Geschichte, Gegenwart und Zukunft
  • über 500 Jahre Bildungs- und Wissenschaftsgeschichte, Sitz der Leopoldina und dreier Hochschulen · Hochburg der Kunst-, Medien- und Kulturszene und Sitz der Bundeskulturstiftung · Synergieeffekte durch erfolgreiche Kooperations- und Innovationsorte, u.a. Designhaus, Weinberg Campus Technologiepark, Mitteldeutsche Multimediazentrum (MMZ)

So könnte es aussehen:

Es entsteht ein Gebäudekomplex für Forschung, Bildung und Begegnung mit Büros, Konferenz- und Veranstaltungsräumen, Ausstellungsflächen, Aussichtsplattform und viel Platz für Zukunftsgestaltung. Die Bundesregierung startet einen Architekturwettbewerb, wenn der Standort ausgewählt wurde.

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